| Weißlippen-Python (Leiopython albertisii) |
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Weißlippen-Pythons stammen wie die Blutpythons aus Indonesien, beide Arten teilen sich gelegentlich sogar die Biotope. Dabei ist der Weißlippen-Python aber eher ein Baumbewohner, weswegen sich die Tiere nur bedingt „ins Gehege kommen“. Die golden schillernden Tiere mit dem schwarzen Kopf und den Namen gebenden weißen Lippen sind recht schlanke und sehr bewegliche Tiere, die erstaunliche Geschwindigkeiten erreichen. Man sagt den Weißlippen-Pythons einen aggressiven Charakter nach und ganz kann man das auch nicht verneinen, wobei Individuen, die von klein auf regelmäßig gehändelt wurden, deutlich friedlicher sind. Dennoch handelt es sich hierbei eher um eine Art für erfahrenere Halter, die gerne eine solch elegante Schlange pflegen möchten. Weißlippen-Pythons können über 2 m groß werden und benötigen wegen ihres unüberhörbaren Aktivitätsdrangs relativ große Terrarien. Allerdings ist es noch wichtiger, den Tieren Becken mit sehr vielen Versteckmöglichkeiten zu geben – auch dies sorgt für ein „ruhigeres Gemüt“. Meine Terrarien sind geradezu „vollgestopft“ mit Kunststoffpflanzen, Korkrinden und Verstecken aus Ton. So kann man recht ordentlich im Terrarium arbeiten, ohne, dass sich die Tiere sofort gestört fühlen. Ohne eine dauerhaft hohe Luftfeuchte von etwa 70-80 % und einem Wasserbecken häuten sich die Tiere sehr schlecht. Ich besitze eine Gruppe aus einem Männchen und zwei blutsfremden Weibchen, natürlich alles Nachzuchten.
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