Über mich

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Lang gehegter Traum: Teil meines Zuchtraums für Riesenschlangen

Aufgewachsen auf einem Bauernhof in Ostwestfalen, gehörten Tiere seit meiner frühesten Kindheit zum Leben einfach dazu. Meine Eltern hatten daher nicht nur mit meiner Liebe zu Katzen, Hühnern oder Fischen zu kämpfen, auch Laufkäfer sowie einheimische Molche, Feuersalamander und Echsen wohnten zeitweise bei mir und sorgten stets für Diskussionen. Mit 16 erhielt ich dann nach vierjährigem Quängeln und Lesen meine ersten Schlangen: Zwei Boa-constrictor-Babys zogen im Jugendzimmer ein, recht bald gefolgt von Laubfröschen, Smaragd- und Mauereidechsen sowie Degus und Kleinen Igeltanreks.

 

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Terrarien für Nattern und Geckos

Mit 18 zog ich zum Biologie-Studium nach Münster und besaß eines der wohl bekanntesten WG-Zimmer der Stadt; regelmäßig wurden mir auf Partys Geschichten über meine "Bude" erzählt, die ich selbst noch gar nicht kannte. Neben einem Mittelmeer-Aquarium, den ersten Boa-Nachzuchten und den Mauereidechsen lebten zu dieser Zeit auch Blutpythons und etwa 30 verschiedene Arten exotischer Kleinsäuger bei mir; für einige nahm ich an Erhaltungszucht-Programmen teil und baute viele Kontakte zu deutschen und europäischen Zoos auf, die teilweise bis heute als Freundschaft halten. Auch heute noch halte ich Kleine Igeltanreks und Eurasische Zwergmäuse.

Nach dem Studium zog ich zunächst für sieben Jahre zurück "aufs Land". Rund 50 Terrarien, teilweise eingelassen in die Wände und vor allem besetzt mit exotischen Igeln und Tanreks sowie Riesenschlangen prägten das Bild der Mietwohnung auf einem Bauerhof aus dem 16. Jahrhundert. Außenanlagen für Mungos und Tejus rundeten das Bild ab.

Durch eine berufliche Veränderung wohne ich nun seit 2008 in Köln; die Stadt ist sehr schnell eine wahre Heimat geworden. Den Umzug nutzte ich, um meinen Bestand zu verschlanken und mich auf bestimmte Tiergruppen zu konzentrieren, die ich auch bei einem stressigen Job noch ohne Probleme pflegen kann. Ich mietete einen Zuchtraum etwas außerhalb von Köln an, der nun komplett meinen Schlangen vorbehalten ist.

Die Liebe zu den Tieren, die Faszination am Verhalten vor allem der Reptilien und die unglaubliche Schönheit und Gewandtheit meiner Pfleglinge begeistern mich bis heute. Es ist eines der schönsten Erlebnisse, bei einer Eiablage oder beim Schlupf dabei zu sein, neue Eindrücke und Erkenntnisse zu sammeln und quasi nebenbei dafür zu sorgen, dass gesunde Nachzuchten angeboten werden, die weitere Wildfänge beinahe überflüssig machen. In den über 15 Jahren, in denen ich das Hobby nun betreibe, hat sich die Terraristik sehr verändert, vielfach zum Besseren, manchmal auch zum Schlechteren. Trotzdem bin ich nie „untreu“ geworden und liebe es wie eh und je, mich mit Gleichgesinnten über diese faszinierenden Lebewesen auszutauschen!

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Faszination Blutpythons

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Alte Liebe stachelt nicht: Kleiner Igeltanrek (Echinops telfairi) mit Jungtieren