| Strahlennatter (Coelognathus radiatus) |
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Die aus Asien stammenden Strahlennattern gehören zu den wenigen Nattern in meinem Bestand. Sie leben in einigen Gegenden in ähnlichen Biotopen wie die Buntpythons, daher auch mein Interesse an diesen Tieren. Eine ganz eigene Faszination übt zudem das spektakuläre Abwehrverhalten dieser gänzlich ungefährlichen Tiere aus. Bei scheinbarer Gefahr blähen die Nattern ihren gemusterten Hals auf und stellen ihn S-förmig auf. Einem Feind muss dieses Verhalten – gekoppelt mit den deutlichen Zisch-Lauten – schon sehr bedrohlich vorkommen. Im Terrarium verlieren die meisten Tiere jedoch mit der Zeit ihr „Kobra-Gehabe“, die meisten bei mir geschlüpften Babys zeigen es fast nie. Das Verbreitungsgebiet der Strahlennatter erstreckt sich von Indien durch große Teile Südostasiens bis nach China. Dort bevorzugt sie Waldregionen, Kulturlandschaften oder Dörfer in bis zu 1.500 m Höhe als Lebensraum. Besonders hervorzuheben: Die Strahlennatter ist überwiegend tagaktiv – eine Seltenheit bei Schlangen. Ich halte ein Albino-Männchen (T+ Albino) mit mehrere normal gefärbten Weibchen und Hets. Die Gruppe versteht sich ausgezeichnet und beschert mir mehrmals im Jahr Gelege von 5–13 Eiern. Mehr dazu...
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