Kurzschwanzpython/Schwarzer Blutpython (Python curtus)

FotoBlackhead
Tiere aus der amerikanischen Solid-Black-Linie sind als Adulti
fast ganz schwarz.

Der Kurzschwanz-Python stammt von Sumatra, wo er v. a. Regenwälder bewohnt. Tiere dieser Art sind mehr oder weniger schwarz oder zumindest dunkel gefärbt. Besonders begehrt sind die „solid blacks“ (auch „melanistic“ genannt), also Tiere, bei denen fast keine Zeichnung mehr zu erkennen ist aufgrund der starken Schwarzfärbung. Meistens dunkeln die Tiere im Laufe des Lebens immer weiter ein. Man unterscheidet Exemplare mit hellem Kopf („light head“), schwarzem Kopf („black head“) und gelbem/goldenem Kopf („yellow/gold head“), wobei alle diese Formen in einem Gelege enthalten sein können; einige Züchter haben aber bereits begonnen, nach diesen Merkmalen in der Zucht zu selektieren. So entstanden auch die „solid blacks“, die ihren Ursprung in amerikanischen Zuchten hatten, die über Generationen hinweg immer wieder die schwärzesten Tiere miteinander verpaarten.

Haltung und Zucht des Kurzschwanz-Pythons entsprechen der des Blutpythons. Allerdings sind diese Tiere die ungestümsten innerhalb des Artenkomplexes; besondere Vorsicht ist vor allem bei halbwüchsigen Tieren angesagt, die nicht selten erst schnappen und dann denken. Es gibt wie immer aber auch Ausnahmen. Von diesen imposanten, wunderschönen Tieren halte ich eine Gruppe lackschwarze Exemplare der „solid black“-Linie sowie normal gefärbte P. curtus mit hellem Kopf.