| Geckos |
Neukaledonischer Kronengecko (Rhacodactylus ciliatus)
Diese Geckos kommen ausschließlich der Neukaledonien vorgelagerten Ile des Pins vor und sind somit endemisch. Die Echsen bewohnen das Blätterdach der Bäume in feucht-heißen und dicht bewachsenen Tieflandregenwäldern. Trotz des kleinen Verbreitungsgebiets gibt es eine erstaunliche Anzahl an Farb- und Zeichnungsvarianten. Kronengeckos gehören seit einigen Jahren zu den beliebtesten Geckos bei Terrarianern – wegen ihrer Friedlichkeit, dem ruhigen Wesen und der vielen Farben. Ich pflege einige Tiere in einem wild bewachsenen Tropenterrarium, die Eier entwickeln sich darin ganz von alleine.
Blauer Zwerg-Taggecko (Lygodactylus williamsi)
Ein wunderschöner Gecko, der aufgrund der erstaunlich brillianten Färbung von männlichen Individuen und der geringen Größe beeindruckt. Die Weibchen sind etwas unscheinbarer grünlich-braun gefärbt. Normalerweise findet man in einem Revier ein Pärchen oder eine kleine Gruppe aus einem Männchen, zwei Weibchen und vielleicht ein paar älteren Jungtieren. Die Tiere sind sehr aktiv und aufmerksam. Lygodactylus williamsi lebt in Tansania im Naturreservat des Kimboza-Forest in einer Höhe von 350 m ü. d. M. und bevorzugt ein halbfeuchtes bis trockenes Klima. Ich pflege diese Geckos in einem dicht bepflanzten Becken, das einen kleinen Wasserlauf besitzt. Zwei Mal täglich wird gesprüht, dazwischen trocknet das Becken jeweils ab.
Mertens Taggecko (Phelsuma robertmertensi)
Dieser Taggecko stammt von den Komoren und ist mit maximal 10 cm Länge recht klein. Die gelblich-grüne Grundfärbung wird durch graubraune Zeichnungen auf den Beinen und bei manchen Exemplaren auch auf dem Rücken unterbrochen. Interessant ist, dass die Tiere zudem eine bläuliche Färbung zeigen können – dieser Farbwechsel wird durch die „Stimmung“ des Tieres und z.T. auch die umgebenden Umweltbedingungen ausgelöst. Diese Echsen können bis zu sechs Gelege im Jahr produzieren, allerdings muss man aufpassen, dass das Männchen die Weibchen nicht zu sehr „nervt“; zu großer sozialer Stress kann zu Abmagerung führen.
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